Kirche des gerechten Friedens

Die Erwartung war und ist, dass diesen Worten konkrete Taten folgen und ein Veränderungsprozess in unserer Kirche und in der Gesellschaft einsetzt. Im Sinne des biblischen „Schalom“ geht es um eine umfassende Bewahrung der Schöpfung und eine gerechte Verteilung der Lebensressourcen für alle Menschen.

Dieser Friede weist weit über politische und militärische Vorstellungen hinaus. Für diesen „Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ wurde der Fonds „Friedenswege“ zusätzlich zu dem Fonds „Friedensstiften“ aufgelegt. Sechs „ Begegnungsorte des Friedens“ konnten gefördert werden und weitere folgen. Die Einrichtungen der Landeskirche erarbeiten Hilfen, um die Friedensarbeit vor Ort zu unterstützen.

In der Begleitung von Geflüchteten, dem Engagement für zivile Konfliktbearbeitung, der Unterstützung von „Fairen Handel“ und an vielen anderen Stellen leisten Haupt- und Ehrenamtliche erstaunliches vor Ort. Kann es gelingen, dass die Vision vom biblischen Schalom unsere Kirche in ihrer spirituellen Tiefe durchdringt und das Handeln prägt? Können wir als Christen dazu beitragen, dass „unser Lebensstil [nicht]zur Verschärfung von Konflikten beiträgt.“? (Synodenbeschluss 2016)

Können wir befriedend und zugleich klar gegen jede Form von Unrecht und Menschenverachtung in unsere zerrissene Gesellschaft hineinwirken?

Lutz Krügener, Pastor, Beauftragter für Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste der Ev. luth. Landeskirche Hannovers

Pastor Lutz Krügener
Archivstraße 3
30169 Hannover
Tel.: 0511 1241-560
Fax: 0511 1241-941

„Wir glauben, dass im gerechten Frieden Neues wird“.

Synodenbeschluss 2016